Entlebucher Sennenhunde

VON DER FAMILIE KIRCHNER AUS DEM ZELLERTAL

Erfahrungensberichte von Entlebucherbesitzern:

Leider gibt es immer noch Bücher und Menschen, die über den Entlebucher Sennenhund berichten, obwohl sie gar keine Erfahrung mit dieser Rasse und Aufzucht haben. Wir möchten, dass uns Hundebesitzer, auch Sie, von Entlebucher Sennenhunden ein paar Zeilen schreiben und über Ihre Erfahrungen berichten.

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Hallo Frau Geiger,

jetzt muß ich mal wieder schreiben, nachdem ich schon lange nichts mehr von mir hab hören lassen.

Ich habe gerade mal die 1. Mails angeschauft, die ich an Sie geschrieben habe. Mußte gleich selber lachen über das was ich da geschrieben habe ... mit Geschirrchen und lauter so ein Zeug - aber was glaubt man am Anfang nicht alles.

Wir haben wirklich einen tollen Max. Als ich als Max ein halbes Jahr war schon gemerkt habe, daß das mit Hundeschule (eigentlich ja wie Sie gesagt haben) nicht wirklich funktioniert hat (ich wußte ja was ich für einen Hund wollte) hab ich jemanden getroffen, die mir an ein paar Nachmittagen schlicht und ergreifene erklärt hat, wie ein Hund "funktioniert". Seit dem machen wir das so, wirklich komplett ohne Leckerli usw.. Das war auch der Grund, warum ich dann nicht in die Suchhundestaffel gegangen bin, da auch hier der Hund nur seine "Leckerlis" gesucht hat.

Für uns ist es ganz normal, daß wir Max am Wegrand absetzen, ihn irgenwann rufen, ihn übers Feld schicken, Seitwärts schicken oder um was herumschicken, er erledigt einfach das was man sagt. Alles lernt und macht er ohne Leckerlis (auch wie Sie damals schon gesagt haben, daß es eben in der Natur ja auch keine Leckerlis gibt). Wenn wir eine Leine brauchen, die müssen wir jedesmal suchen, denn Max läuft "Fuß" oder eben frei. So macht es wirklich Spaß einen Hund zu haben.

Max geht es gut. Das Abrasierte am Nacken vom damaligen Punktieren (weg. der Gehirnhautentzündung) wächst auf einmal so schnell zu, man kann da fast zuschauen. Aber das hat die Heilpraktikerin auch gesagt, daß wenn die Blockade weg ist dann wächste es ganz schnell. Die Diagnose ist ja auch schon über ein halbs Jahr her - aber auch das ist wohl normal, daß es so lange dauert. Kortison muß er noch jeden 2 Tag die geringste Dosis nehman, aber das ist wohl so, daß wirklich alles ganz ausgeheilt ist.

Wenn man nicht wüßte daß Max das gehabt hat, man würde ihm nichts anmerken. Er steht Mitten im Leben und wenn wir mal wirklich zu wenig unterwegs waren, merkt man gleich seine überschüssige Energie, wobei er nicht aufdringlich ist, er rennt dann selber einfach so ein paar Runden im Garten herum .... aber wenn das so ist gehen wir immer noch schnell eine Stunde Radeln, dann paßt das auch.

Max ist auch immer mit bei uns, d. h. er ist eigentlich nie allein. Er kann zwar allein sein, das ist für ihn kein Problem. Aber sein Tagesablauf ist so wie wir das damals schon gesagt haben: Am Vormittag in der Werkstatt, wobei er in der Werkstatt sein darf wo er möchte, drinnen oder draußen, er weiß daß er aus dem offen Hof nicht raus darf. Meist, zumindest jetzt bei den warmen Temperaturen, sitzt er draußen im geöffneten Kofferraum, "so hat er natürlich alles im Überblick, wer da kommt und geht" und besucht zwischendurch meinen Mann. Am Nachmittag ist er dann bei uns zu Hause, wobei wir dann natürlich immer lange im Wald oder in den Bergen unterwegs sind.

Vor kurzem waren wir in Italien - war natürlich auch super. Ich sag meinem Mann, er soll mal wieder paar Bilder schicken.

Auf jeden Fall liebe Grüße von uns allen und eine gute Zeit für Sie und Ihre Familie und Ihre ganzen Tiere.

Margit Karg mit Familie

und natürlich M a x

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Liebe Familie Kirchner,
am 16. April 2016 haben wir unseren Entlebucher im Zellertal abgeholt. Seit dieser Zeit ist nix mehr wie es war........ im positiven Sinne!

Gustav ist nicht unser erster Hund, bei uns lebt noch unser Jack Russell Lucky der inzwischen 18 Jahre alt ist.
Aber zurück zu unserer "Ente ". Nach dem ersten Besuch bei Familie Kirchner war uns klar, das ist der richtige Hund für uns. Ich kann mich heute noch an die Worte von Hr. Kirchner erinnern als er sagte der Hund hat nur einen Nachteil...... es sei ein "Schattenhund "...... er ist überall da wo seine Familie ist. Das trifft hundertprozentig zu. Ja und dann war es endlich soweit wir haben unseren Gustav abgeholt. Alles wurde uns nochmal erklärt und versichert das wir uns bei Fragen gerne melden dürfen.

Zuhause hat sich unser Gustav gleich wohlgefühlt nachdem er alles erkundet hatte. Auch die Hundeschule hat er besucht und da war er auch ein kleiner "Streber" , dies wurde uns auch prophezeit. Es macht einfach Spaß diesen Hunden etwas beizubringen.
Seit Gustav bei uns ist barfen wir auch. Bei unserem ersten Treffen mit Kirchner's haben wir uns darüber unterhalten und wir haben Futter mitgenommen um es unserem Lucky zu füttern. Dem hat die Umstellung nichts ausgemacht ist fit und gesund und sein Fell glänzt richtig schön.
Ich könnte hier noch ewig weiterberichten. Wir sind glücklich mit unserem Wildfang! Wir sind froh Familie Kirchner als Züchter gefunden zu haben wo wir uns gut aufgehoben fanden.

Liebe Grüße Rainer und Karin Ponater

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Liebe Frau Else,

im Januar 2012 habe ich mir mit dem kleinen Entlebucher Rüden Lucky das Glück in mein Haus nach Bienenbüttel (bei Lüneburg) geholt. Die lange Fahrt von Bodenmais in den hohen Norden hat er problemlos überstanden - er saß friedlich und vertrauensvoll zwischen meinen Füßen während mein Freund uns chauffierte.

Zu Hause angekommen hat er neugierig alles in Augenschein genommen und abgeschnüffelt, sich dann zu meinen Füßen gesetzt und mich angeschaut, als wolle er sagen: "es gefällt mir und nun sorge für mich". Ab dem Zeitpunkt habe ich keine einzige Zigarette mehr geraucht, da allein der Gedanke, diesen kleinen vertrauensvollen Welpen vollzuqualmen, bei mir Übelkeit verursachte, und dies blieb auch so.

Natürlich hält jeder Hundebesitzer seinen Hund für etwas ganz besonderes, aber der Entlebucher ist auch ein ganz besonderer Hund: er ist unglaublich lernfähig und lernwillig, man kann ihn mühelos nur mit Lob und Tadel erziehen, die berühmten "Leckerli" sind völlig überflüssig und meiner Meinung nach auch nicht angemessen (man erzieht ja auch nicht seine Kinder mit Schokolade). Die vielen berühmt-berüchtigten Kollateralschäden, wie angeknabberte Schuhe und Stuhlbeine usw., sind mir fast alle erspart geblieben; da ich viel Zeit hatte, habe ich schon in den Anfängen meinen Lucky stoppen können mit einem leisen, aber bestimmten "nein" und die Sache war erledigt.

Er unterscheidet ganz klar zwischen seinen Sachen und meinen oder die des Besuchs oder meines Freundes - und die werden eben nicht angerührt. Seine Spielsachen werden allerdings mit viel Engagement und Freude restlos auseinander genommen, und wenn er das geschafft hat legt er mir die zerlegten Reste stolz vor die Füße - und diese Arbeit wird dann auch von mir gewürdigt, denn schließlich hat er aus seiner Sicht etwas ganz Tolles und Schwieriges vollbracht. Natürlich bekommt er von mir nur Lucky-resistentes Spielzeug (z.B. einen echten kleinen Lederball, der nun schon 3 Jahre hält und heiß und innig geliebt wird), aber Freunde bringen ab und zu ein kleines Hundespielzeug mit, an denen er dann Phantasie, Kraft und Ausdauer austoben kann. Seine liebste Beschäftigung ist, einem Ball hinterher zu jagen, ihn mir zurückzubringen, damit ich ihn erneut werfe.

So werden die täglichen Spaziergänge mit ihm (8-12 km in der Regel) nie langweilig und halten mich fit und ihn schlank und gesund. Und selbst wenn ich mal etwas lustloser bin und mich mehr aus Pflichtbewußtsein auf den Weg mache - seine unbändige Lebensfreude - er springt nicht nur, er tanzt vor Freude !! - ist so ansteckend , daß sofort jeder Hauch von Trübsal verschwindet. Er ist hier auf dem Lande viel Freiheit gewohnt - er läuft fast immer ohne Leine - kann im Garten toben , mit anderen Hunden spielen , mit mir "querfeldein" laufen - aber er benimmt sich auch in der Großstadt, im Zug und im Hotel oder Restaurant vorbildlich - ich glaube, er passt sich dann einfach meinem Verhalten an.

Er hat ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl und ist überzeugt, daß jeder ihn liebt (meistens stimmt es sogar), und wenn da jemand wie mein Sohn noch nicht ganz auf dieser Welle ist, wird er mit viel Geduld ganz einfach "umgepolt" (bei meinem Sohn mit viel Erfolg). Mit ganz besonderer Liebe hängt er auch an meinem Freund, der leider immer mal wieder für 1-2 Monate nach Amerika reisen muß. Die Wiedersehensfreude auf dem Flughafen ist filmreif: er quiekt wie ein kleines Ferkel vor Freude, tanzt und hüpft um ihn herum, so daß die anderen Leute lachend stehen bleiben und diesem Schauspiel zuschauen.

In 2 Tagen wird Lucky 5 Jahre alt und ich bin sehr sehr glücklich, daß ich diesen wunderbaren Hund bei Ihnen gefunden habe.

Mit ganz lieben Grüßen
Irene Maison

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Liebe Hundepflegemutter Corinna!

Gerne denke ich an Dich und sage Dir Dank, dass Du mich in den ersten Lebenswochen aufgezogen und angeleitet hast. Heute mal wieder ein Zwischenbericht von meinem Leben am Bodensee.

Meine Hundeeltern sind ja schon älter, und deshalb halte ich sie täglich „auf Trapp“. Mit der H.-Mutter Sabine gehe ich immer spazieren und kann nur staunen, wie manche Leute so blöd reagieren, wenn ich sie begrüssen will. – Besonders die Raben, diese dicken Brummer, haben es mir angetan. Ich lege dann den Turbo ein, und die Mama-Sabine staunt wieder über meine Geschwindigkeit. - Mit dem Papa mache ich andere Sachen, öfter auch mal Blödsinn, wie es unter Männern eben so üblich ist. Besondere Leckerchen gibt’s oft von ihm. Als Männer haben wir die Mehrheit im Haus, überspannen den Bogen aber nicht, schliesslich sind weibliche Wesen sehr wichtig für das Wohlbefinden.

Anmerkung der „Alten“: Diego hat seinen eigenen Willen; z.B. isst er nur, wenn er Lust dazu hat, u.U. lässt er den „Napf“ einfach stehen. Er mag grundsätzlich nur sehr gutes Futter. Normales Fleisch ist für Menschen gut, Diego bevorzugt eher ein Filetstück. Mit der BARF-Kost wurde es bei den Fahrten nach Frankreich schwierig, also füttern wir wieder herkömmlich.- Geflügel isst er nur roh, Fisch geht gar nicht, ein Stück Leberwurstbrot ist willkommen, aber man schnuppert erst einmal, ob das Angebotene auch akzeptiert wird. Gemüse, Nudeln, Kartoffeln, „nein“, das ist so „lapperige“ Menschenkost.

Fortsetzung Bericht von Diego: Ich bin gerne im Garten, allerdings mag es die H.-Mutter Sabine nicht, wenn ich Löcher grabe, was ja gerade Spass macht. Die Löcher können doch wieder zugeschüttet werden, wo ist also das Problem? - Wenn die „Alten“mit dem Essen fertig sind, dann setze ich mich zu ihnen auf die Ofenbank, und verteile meine Gunst ganz nach Plan. – Morgens in der Hergottsfrühe wecke ich den Papa auf, dann legt er ein Laken auf seine Steppdecke und „schwupp“ bin ich oben! – So ein Schäferstündchen muss schon sein. Nach dem Aufstehen ruft mich die, H.-Mama in die Küche, diese „Frühstückerei“ mag ich aber meist gar nicht. – Zu allen Leuten, die kommen, bin ich sehr freundlich, verstehe jedoch nicht, warum die Menschen meine Lebhaftigkeit nicht sonderlich schätzen.

Ach so, der H.-Papa sagt, „ich sei jetzt ein Mann“! Neulich hatte ich ein Wildschweine in Frankreich im Gebüsch aufgespürt und einem grossen Keiler den Marsch geblasen. Der wurde dann aggressiv, und es schien mir besser, den Rückwärtsgang einzulegen. Als er mich schliesslich verfolgte, wurde es mir doch zu bunt. Ich habe mich umgedreht, den grossen Kerl gestellt und so verbellt, dass er Angst bekam und abhaute. Dem Papa gönne ich seinen Stolz, weiss aber selbst, „ich bin gross und stark“.

Das muss für heute genügen; als Dreierteam grüssen wir Euch und besonders Dich.

Ein Küsschen und ein Schleckerchen Dein Diego (Bandito, amabile)

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Liebe Familie Kirchner,
nun ist unsere Leni schon fast 8 Monate alt und es ist wirklich an der Zeit sich einmal für unseren tollen Hund zu bedanken. Seit wir unser neues Familienmitglied bei Euch am 03.12.15 abholen durften ist Langeweile kein Thema mehr für uns, denn unsere kleine Entlebucherin brachte viel Freude, Leben und Abwechslung in unseren Alltag. Wir sind sehr dankbar für diesen treuen, klugen und folgsamen Hund. Mit ihr können wir sowohl im Haus die schönsten Schmusestunden verbringen, als auch im Garten wunderbar spielen oder ereignisreiche Spaziergänge unternehmen. Sie würde nie irgendetwas von uns einfordern da ihr das liebevolle Mitleben in der Familie reicht, freut sich aber trotzdem über jede Abwechslung. Kurz und gut, Leni ist ein richtiger Goldschatz geworden. Aber nicht nur unser Hund ist toll, auch ihre Unterstützung als Züchter wissen wir sehr zu schätzen. Sie standen von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite. Bei Fragen waren sie immer telefonisch erreichbar und konnten Auskunft geben. Vielen Dank dafür!
Auch Ihre Empfehlung, unseren Hund zu Barfen hat sich sehr bewährt. Unsere Leni entwickelt sich super und einen Tierarzt brauchen wir nur zum Impfen.
Herzliche Grüße
Famile Knaus mit Leni

 

Hallo lieber Hundefreund,

ihr interessiert Euch für einen Entlebucher Sennenhund? Bei uns war das ähnlich. Wir wollten wieder einen Hund. Aber welchen?

Der eine zu groß, der Andere zu klein, keine langen Haare und kinderlieb und wachsam sollte er auch noch sein. Also ran ans Internet und gesucht welche Rasse kommt da in Frage. So sind wir schließlich auf den Entlebucher gekommen.

Auf der Suche nach einem Züchter sind wir schließlich auf die Fam. Kirchner gekommen. Nach ein paar netten Telefonaten haben wir sie besucht um uns einen persönlichen Eindruck vom Züchter und den Hunden zu machen. Wir hatten uns also nicht getäuscht. Es hatte alles Hand und Fuß und wir haben uns für den nächsten Wurf ein Welpe reserviert.

Dann war es endlich so weit und wir hatten Nachwuchs. Da wir ein Mädchen wollten war die Entscheidung leicht, da es bei dem Wurf 6 Jungs und 1 Mädchen gab.

Als wir es nach 5 Wochen sehen durften hätten wir es am liebsten gleich mitgenommen. Da Kirchners aber verantwortungsvolle Züchte sind, mussten wir uns noch 3 Wochen gedulden.

Beim Abholen wurde uns nochmals alles genau erklärt und so hatten wir unsere kleine Luna. Ein richtiger verschmuster Wildfang.

Sie macht uns sehr viel Spaß, obwohl sie sehr lebhaft ist und eine konsequente Erziehung braucht. Wir werden immer wieder angesprochen was für ein hübscher Hund sie ist.

Also wir haben nichts bereut und sind sehr glücklich mit unserer Luna.

Viel Spaß bei Eurer Hundewahl

Andrea & Bernd

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Liebe Familie Kirchner,
nun lebt Ruth, so haben wir unsere Entlebacher Sennenhündin nach einer sehr guten Freundin genannt, seit gut 4 Monaten bei uns und wir sind sehr glücklich über unser neues Familienmitglied.
Sie hat sich sehr gut eingelebt und ist für unsere Corgi-Hündin Paula, die zunächst unserer Hovawart-Hündin Sari, die wir mit 12 Jahren einschläfern lassen mussten, nachtrauerte, zur heißgeliebten Spielgefährtin geworden. Nach dieser Erfahrung würden wir nie wieder einen Hund alleine aufziehen wollen. So viel spielen und toben kann ein Zweibeiner gar nicht wie es zwei junge Hunde tun.
Tatsächlich sind, wie es Familie Kirchner einleitend schreibt, einige Unwahrheiten über die Entlebucher im Umlauf. Nichts davon hat sich bei unserer Ruth bewahrheitet. Wir wollten einen Hofhund, der Besucher verbellt aber nicht aggressiv ist, der nicht wildert sondern beim Haus bleibt, der robust und unkompliziert ist, der sauber und im Haus leicht zu halten ist. Alles das ist Ruth. Bei uns kommen die Hunde morgens aus dem Haus und können sich bis zum Abend frei bewegen. Wir leben auf einem einsamen Hof und sind von Wald eingeschlossen. Viel Wild bewegt sich auf unseren Wiesen und im Forst. Wir könnten es uns gar nicht leisten einen jagdlich ambitionierten Hund zu halten. Ruth hat uns in dieser Hinsicht noch nie Probleme bereitet. Sie bleibt immer in der Nähe und jagt mit Paula allenfalls Mäuse, aber keine Rehe oder das Damwild. Sie bellt wenn sich etwas Unbekanntes nähert. Das soll sie auch, das ist Teil der ihr zugedachten Aufgaben. Aber unnötig kläffen tut sie nicht. Abends in der Wohnung ist sie ruhig und ausgeglichen und schnarcht mit Paula um die Wette.
Wir haben im Laufe vieler Jahre verschiedene Hunderassen gehalten, wie gesagt Corgis, Hovawarts, Border Collies, Pekinesen und nun einen Entlebucher. Alle haben ihre Eigenheiten. Im Gegensatz zu Hütehunden wie den Corgis und den Collies sind die Entlebucher ruhiger und weniger aktiv. Sie sind leichtfuttrig und benötigen ausreichend Bewegung um nicht dick zu werden, wie man es leider häufig auf Fotos von Entlebuchern sieht. Unsere Ruth ist gertenschlank und in ihrer Dreifarbigkeit eine Augenweide. Alles was wir uns von Ruth erhofft haben ist eingetreten.
Hermann Marsian

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Liebe Familie Kirchner,
vor etwas mehr als einem Jahr (Nov. 2008) haben wir erstmals Kontakt zu Ihnen aufgenommen. Damals lag unser 13 Jahre alter Münsterländer Max lt. Tierarzt "in den letzten Zügen" und wir setzten uns ausgiebig mit der Anschaffung eines neuen Familienmitgliedes auseinander. Da unser Max erst mit neun Jahren zu uns gekommen ist, sollte es dieses Mal ein Welpe sein. Nach etlichen Recherchen (ein Hund soll ja gut zu uns und unseren Gewohnheiten und Hobbies passen) sind wir auf den Entlebucher Sennenhund gestoßen und so entstand der Kontakt zu Ihnen. Bevor unser "Benno" im Juni 2009 endlich geboren wurde, haben wir Sie etliche Male besucht, haben Bennos Mutter Amelie, seine Tanten, seinen Vater und Ihre ganze Familie kennengelernt. Über 500 km Entfernung haben uns nie abgehalten und als wir Benno am 27. Juni im Alter von drei Wochen das erste Mal persönlich kennengelernt haben, war es um unsere Gefühlswelt gänzlichst geschehen!
Am 25. Juli 2009 ist Benno dann bei uns zu Hause eingezogen. Hier erwarteten ihn der alte Hund Max, sieben Katzen und die Oma, die ebenfalls mit im Haus wohnt. Vom ersten Tage an fühlte Benno sich wohl und hat sein Zuhause im Sturm erobert. Der Besuch einer Welpenspielgruppe und einer anschließenden Junghundegruppe sowie einem Schleppleinen- und Erziehungskurs war für uns selbstverständlich. Für Benno ist es das Größte, mit seinen Kumpels der Hundeschule zu toben und zu spielen.
Benno ist inzwischen knappe sieben Monate jung und ist wahrlich ein Prachtbursche. Er bleibt unproblematisch einige Stunden alleine zu Hause, ist völlig vernarrt in seinen alten Freund Max, der dank Benno wieder richtig aufgelebt und inzwischen glückliche 14 Jahre alt ist und mag auch seine kleinen pelzigen Freunde (Katzen) gerne. Alle leben völlig harmonisch zusammen. Benno schlägt an, wenn es an der Türe klingelt, wenn er draussen andere Hunde bellen hört oder wenn ich mir zuviel Zeit mit der Zubereitung seiner Mahlzeiten lasse. Ansonsten bellt er so gut wie nie. Das nur dazu, dass auch wir immer wieder darauf angesprochen werden, dass die Schweizer Hunde Kläffer seien. Benno ist freundlich und aufgeschlossen zu allen Menschen, die auch wir mögen; bei anderen verhält er sich neutral. Er ist sehr auf uns fixiert und hört für sein Alter schon ausgesprochen gut. Nachts schläft er sogar mit uns im Bett und es gibt nichts Schöneres, als wenn wir morgens durch seine weichen Küsse liebevoll geweckt werden. Kurzum: Benno ist unser ganzes Glück!!
Da wir immer wieder die Erfahrung machen, dass wir auf Benno angesprochen werden (in Nordhessen trifft man diese Rasse eher selten an) und seine Schönheit bewundert wird, haben wir uns Anfang Dezember 2009 entschlossen, ihn für die in Kassel stattfindende Hundeausstellung anzumelden. Gesagt - getan: Im November meldeten wir uns übers Internet an, bekamen die Unterlagen zugeschickt und am 5. Dezember gaben wir am Ring Bennos Papiere ab. Seine Präsentation war ein voller Erfolg! Nicht nur die Preisrichter, auch andere Aussteller waren hin und weg, als sie unseren Benno sahen. Sogleich wurde er als "Nationaler Champion der Jüngstenklasse" geehrt und der Pokal war nur noch wenige Zentimeter von den Händen meines Mannes entfernt....... Dann erst stellten die Zuständigen frest, dass Benno von Familie Kirchner in einem anderen Zuchtverband angemeldet war und auf der in Kassel stattfindenden VDH-Ausstellung gar nicht hätte auftreten dürfen. Es war den Preisrichtern mehr als peinlich, wir bekamen unser Startgeld erstattet und man bot uns an, den Verband zu wechseln, was wir jedoch ablehnten. So steht nun in Bennos Impfausweis "versprochener 1. Platz". Da wir lediglich auf eine Bestätigung seiner Schönheit von Unabhängigen aus waren, sind wir überglücklich und mit stolz geschwellter Brust nach Hause gefahren. Auch Frau Kirchner bekam sofort Bericht erstattet und war mächtig stolz auf Benno; ist es doch auch für sie eine Bestätigung, wie besonders schön ihre Entlebucher Hunde sind!
Und Benno ist nicht nur äußerlich ein wahrlich prachtvoller Rüde, er hat auch einen wundervollen Charakter. Etliche Monate haben wir uns auf diesen Hund vorbereitet und uns auf ihn gefreut - dass er sich als ein dermaßen treuer, liebevoller und kompromissloser Lebensbegleiter für uns erwiesen hat, ist für uns die größte Freude! Wir sind sicher, dass wir noch viele, viele freudige und ereignisreiche gemeinsame Jahre vor uns haben werden und können nur jedem empfehlen, sich einen Entlebucher ins Haus zu holen. Es gibt zumindest für uns keinen besseren Hund!
Gaby und Michael Schran

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Wir sind vor ca. 2 Jahren auf die Rasse Entlebucher gestoßen, da wir zuerst eigentlich einen Berner Sennenhund wollten. Mein Großvater hatte nämlich einmal einen ganz freundlichen folgsamen Berner. Entlebucher kannten wir damals nur vom hören.
Ich wollte mir dann eigentlich einen Berner Sennenhund nehmen, aber diese Rasse war einfach zu groß und wir wollten keinen langhaarigen Hund. Dann haben wir lange nach einem mittelgroßen Hund gesucht und sind auf den Entlebucher gestoßen. Er war dann auch kurzhaarig und wir waren an der Rasse sehr interessiert. Deshalb informierten wir uns auch über das Wesen. Worüber wir uns freuten war, dass Entlebucher viel aktiver als Berner sind. Wir sind nämlich eine 4-köpfige Familie mit Kindern, die auch gerne mit unserem Hund spielen wollen.
Endlich kam es nach vielen Jahren dazu, dass wir uns einen Entlebucher Sennenhund aus der Schweiz holten.
Nun haben wir unsere Asta seit ca. 3 Wochen und sie ist ein absoluter Traumhund. Wenn sie im Haus ist, dann ist sie total ruhig und verschmust. Im Freien kann man toll mit ihr spielen und sie ist auch sehr folgsam, anhänglich und lernt schnell.
Wir sind total begeistert von dieser Rasse!

Familie Köllner

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Ich heiße Bruno und bin ein „Kind der Liebe". Mit sechs Geschwistern erblickte ich im Mai 2001 das Licht der Welt .Bei unserer Geburt hatte unsere Mutter „Hana – Nette vom Zellertal" alle Pfoten voll zu tun. Als wir mit zwölf Wochen vermittelt wurden, entschied ich mich für mein Frauchen und deren Familie.
Sie gefiel mir, während ihrer regelmäßigen Besuche schon so gut, dass ich immer wieder auf mich aufmerksam machte und ihre Nähe suchte. Mit ihr wollte ich mein Hundeleben teilen.
Mein neues Rudel versprach mir, dass sie sich um mich und meine Bedürfnisse kümmern und das es mir immer gut gehen werde.
Ich genoss eine wunderschöne Welpen- und Junghundezeit. Natürlich war ich auch in einer Hundeschule, wo ich später unter Beweis stellen musste, was ich so alles gelernt habe. Im Gehorsam bekam ich sogar einen Pokal und da war meine sportliche Familie sehr stolz auf mich. Auf dem Hundeplatz bestanden meine Interessen nicht nur aus toben und spielen, ich wollte gefordert werden. Meinen Zweibeinern war ich immer eine Nasenlänge voraus. Mein Lerneifer war ungebremst. Ich bestand mehrere Begleithundeprüfungen und auch im Agility und Obedience war ich sehr vielversprechend. Ein Langeweiler bin ich ganz sicher nicht, immer wieder bringen mir meine Leute neue Tricks und Kunststücke bei und so haben wir alle unseren Spaß.
Heute arbeite ich als „Seelentröster" in einem Seniorenwohnheim mit demenzerkrankten Menschen. Mit meinen lieben Wesen eigne ich mich sehr dafür .All meine gelernten Kunststückchen setze ich jetzt bei den Senioren ein und bringe so etwas Abwechslung in den Alltag dieser Menschen. Jede Woche fahren wir in das Altenzentrum und besuchen die Bewohner oder aber gehen auch mit ihnen spazieren. Ich bin es gewohnt am Rollstuhl zu laufen und passe mich den Bedürfnissen der alten Menschen an.
Meiner Familie folge ich wie ein Schatten. Wo sie sind, da bin auch ich.
Ich bin ein ständiger Begleiter meiner Familie. Egal was sie machen, ich mache alles mit. Auto und Bus fahren, Bahn und Schiffsreisen, sogar in einer Seilbahn bin ich schon mitgefahren. Ich fühle mich wohl wenn ich bei ihnen sein kann. Und mein Frauchen sagt immer, ohne mich wäre ihr Urlaub kein Urlaub. Und bellen!? Natürlich belle ich , aber nicht mehr oder weniger als andere Hunde. Ich melde wenn der Briefträger oder ein Besucher kommt. Das machen andere Hunde auch.
Ich liebe meine Familie und wünsche mir bei ihnen alt zu werden.
Liebe Frau Kirchner, meine Mutter ist heute 12 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit.
Ich berichte Ihnen über mein Leben als Familienhund, weil immer und immer wieder über uns negativ berichtet wird. Wenn wir Hunde das Richtige Ende der Leine haben, also Menschen die unseren Bedürfnissen gerecht werden, werden wir auch wieder einen guten Stand in unserer Gesellschaft haben.
Viele Grüße
Bruno mit Frauchen Petra

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Liebe Familie Kirchner!
Unser kleiner Pedro ist nun knapp vier Monate jung und wir wollen Ihnen herzlichst für diesen überaus lieben, braven und herzensguten Hund danken!
Pedro ist für unsere Familie eine regelrechte Bereicherung, da wir ausnahmslos Spaß mit ihm haben.
Jeden Morgen gehen Pedro und ich zwei Stunden an den Isarauen spazieren und wo er nur kann, springt er ins Wasser und taucht nach Steinen. Obwohl wir noch gar nicht mit der Hundeschule angefangen haben, hört Pedro gewissenhaft auf die Kommandos Sitz, Platz, Komm (bei Notsituationen), Fuß und Los geht´s. Bei Los geht´s weiß Pedro, dass er Autofahren darf und das liebt er!
Einen gelehrigeren Hund habe ich noch nie gesehen! Erziehung ist bei ihm ein Kinderspiel, man muss aber konsequent sein und auf überschwängliches Lob bei neu Erlerntem flippt er regelrecht aus! Dann wird gehüpft, getollt und gerannt, was die kleinen Pfötchen schon hergeben.
Wir haben uns Pedro eigentlich zugelegt weil wir ihn daraufhin trainieren wollen bei unserem 4-jährigen Kind Nikolas, der seit drei Jahren an Diabetes erkrankt ist, Unterzuckerungen anzuzeigen. Wir trainieren täglich mit ihm und vor zwei Wochen hat er zum ersten Mal bei Nikolas eine Unterzuckerung gemeldet! Ich war überglücklich. Seither hat er es noch zwei Mal gemacht und das ist für uns ein riesengroßer Erfolg! Selbstverständlich ist Pedro dabei noch nicht zuverlässig, aber ich bin mehr als zuversichtlich, dass wir es in spätestens einem halben Jahr geschafft haben, dass er jede Unterzuckerung erkennt.
Bellen gehört habe ich Pedro in den zwei Monaten die er nun bei uns ist vielleicht 10x. Anderen Hunden gegenüber verhält er sich erst distanziert und checkt erst einmal die Lage, was ihm da für ein Typ gegenübersteht. Wenn er dann für in Ordnung befunden wird, wird langsam Kontakt aufgenommen – alle anderen Hunde lässt er einfach links liegen.
Sogar bei den schlafenden Katzen unseres Nachbarn setzt er sich leise vor sie hin und wartet, bis sie aufwachen, damit er mit ihnen spielen kann. Ein Entlebucher weiß eben, was sich gehört! Die Katzen hingegen trifft regelmäßig der Schlag, wenn sie die Augen öffnen und Pedro sitzt erwartungsvoll wenige Zentimeter neben ihnen.
Wenn ich den Platz hätte, würde ich mir noch mehr Entlebucher zulegen, da ich mein Herz vollkommen an diese Rasse verloren habe!
Herzliche Grüße,
Verena Gilch